{"id":8880,"date":"2017-04-14T10:36:20","date_gmt":"2017-04-14T08:36:20","guid":{"rendered":"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/?page_id=8880"},"modified":"2017-04-14T10:57:07","modified_gmt":"2017-04-14T08:57:07","slug":"sterntaucher","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/seetaucher-a-z\/sterntaucher\/","title":{"rendered":"Sterntaucher"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/voegel\/\"><span style=\"color: #ffff66;\">V\u00f6gel<\/span> <\/a>-&gt;<a href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-voegel\/voegel\/seetaucher-2\/\"> <span style=\"color: #ffff66;\">Seetaucher<\/span><\/a><a href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/voegel\/sperlingsvoegel\/drosseln\"><br \/>\n<\/a><a title=\"V\u00f6gel von A-Z\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/voegel\/voegel_von_a-z\/\">V\u00f6gel von A-Z<\/a><br \/>\nZur Galerie <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-voegel\/voegel\/seetaucher-2\/\">Seetaucher<\/a><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-8523\" src=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Sterntaucher_D160612_3429-600x400.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"400\" \/>Der <b>Sterntaucher<\/b> (<i>Gavia stellata<\/i>) ist die kleinste Art innerhalb der Gattung der Seetaucher (<i>Gavia<\/i>). Er br\u00fctet in der Tundra und der Taiga der <a title=\"Holarktis\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Holarktis\" target=\"_blank\">Holarktis<\/a> und kann auf dem Zug vor allem im Herbst auch in Mitteleuropa regelm\u00e4\u00dfig beobachtet werden. Von anderen Seetauchern unterscheidet sich der Sterntaucher durch seine geringe K\u00f6rpergr\u00f6\u00dfe, seinen vergleichsweise d\u00fcnnen Hals und kleinen Kopf, den leicht aufgeworfenen d\u00fcnnen Schnabel sowie seine K\u00f6rperoberseite, die bei auf dem Wasser schwimmenden V\u00f6geln einheitlich grau wirkt. Er ist geselliger als andere Seetaucher und br\u00fctet in Westeuropa gelegentlich in geringem Abstand voneinander. In den \u00dcberwinterungsgebieten und auf dem Zug versammeln sich an besonders nahrungsreichen gelegentlich eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl dieser V\u00f6gel. In Ausnahmef\u00e4llen k\u00f6nnen diese Ansammlungen bis zu 500 Individuen betragen.<br \/>\nDer deutsche Name nimmt Bezug auf den dunkelroten Halsfleck. Eine \u00e4hnliche Benennung findet sich z.\u00a0B. beim <a class=\"mw-redirect\" title=\"Wei\u00dfsterniges Blaukehlchen\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/drosseln_a-z\/blaukehlchen\/\" target=\"_blank\">Wei\u00dfsternigen Blaukehlchen<\/a>. Auch die wissenschaftliche Artbezeichnung <i>stellata<\/i> bedeutet \u201emit Stern\u201c.<br \/>\nDas Verbreitungsgebiet der Art ist zirkumpolar und umfasst die Tundra und die Taiga in Europa, Asien und Nordamerika. In Europa kommt die Art im Norden Irlands, in Schottland, in Norwegen, im mittleren und n\u00f6rdlichen Schweden, in Finnland sowie im Norden Russlands vor. Ihre Brutgebiete liegen bedeutend weiter n\u00f6rdlich als die anderer Seetaucher und reichen bis dicht an die arktische W\u00fcste. Zur Brutzeit bewohnt die Art kleine Stillgew\u00e4sser bis etwa 1\u00a0ha Gr\u00f6\u00dfe und fliegt von dort zur Nahrungssuche zu benachbarten gr\u00f6\u00dferen Seen oder an die Meeresk\u00fcste. Diese Brutgew\u00e4sser weisen nicht selten eine L\u00e4nge von nur 10 bis 15\u00a0Metern auf. Ihre geringste Ausdehnung wird vermutlich von der f\u00fcr das Auffliegen ben\u00f6tigten Anlaufstrecke bestimmt. Optimale Brutareale f\u00fcr den Sterntaucher sind die stark sumpfige Niederungstundra mit einem gut ausgebildeten Netz von Seen und Flussl\u00e4ufen sowie die ans Meer grenzende Tundra.<br \/>\nDer Sterntaucher erjagt seine Nahrung tauchend. Dabei nutzt er in der Regel nicht die kleinen Gew\u00e4sser, an denen er br\u00fctet, sondern er fliegt zu gr\u00f6\u00dferen Seen, Fl\u00fcssen oder zum Meer. Die Strecke, die er bis zu den Nahrungsgr\u00fcnden \u00fcberwindet, kann dabei durchaus zehn Kilometer betragen. Er bevorzugt flachere Gew\u00e4sser als andere Arten der Gattung und sucht seine Nahrung sogar in Stromschnellen, wo er \u00e4hnlich wie <a title=\"S\u00e4ger\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-voegel\/voegel\/gaensevoegel-2\/saeger\/\" target=\"_blank\">S\u00e4ger<\/a> gegen die Str\u00f6mung taucht. Erfasste Beute wird durch Quetschen mit dem Schnabel get\u00f6tet.<\/p>\n<p>L\u00e4nge: 53-69 cm\u00a0\u00a0 Spannweite: ca. 110 cm\u00a0\u00a0 Gewicht: 1,2 &#8211; 1,6 kg\u00a0\u00a0 Gelege: 1-2 Eier<\/p>\n<p>Zur Galerie <a title=\"Eulen\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-voegel\/voegel\/seetaucher-2\/\">Seetaucher<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle des Textauszuges und weitere Infos bei <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sterntaucher\" target=\"_blank\">Wikipedia<\/a><em> (<\/em><a href=\"http:\/\/www.gnu.org\/licenses\/fdl-1.3.txt\" target=\"_blank\">GNU-Lizenz<\/a><em>)\u2013 mein Dank gilt den <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Sterntaucher&amp;action=history\" target=\"_blank\">Autoren<\/a><em>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>V\u00f6gel -&gt; Seetaucher V\u00f6gel von A-Z Zur Galerie Seetaucher Der Sterntaucher (Gavia stellata) ist die kleinste Art innerhalb der Gattung der Seetaucher (Gavia). 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