{"id":20283,"date":"2025-06-06T17:15:30","date_gmt":"2025-06-06T15:15:30","guid":{"rendered":"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/?page_id=20283"},"modified":"2025-06-06T17:23:18","modified_gmt":"2025-06-06T15:23:18","slug":"senfweissling","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/weisslinge-a-z\/senfweissling\/","title":{"rendered":"Senfwei\u00dfling"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ffff00;\"><a style=\"color: #ffff00;\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/insekten\/\">Insekten <\/a><\/span>-&gt;<span style=\"color: #ffff00;\"><a style=\"color: #ffff00;\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-insekten\/insekten\/schmetterlinge-2\/\"> Schmetterlinge<\/a><\/span><br \/>\n<a title=\"Insekten A-Z\" href=\"http:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/insekten-a-z\/\">Insekten von A-Z<\/a><br \/>\nzur Galerie <a href=\"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-insekten\/insekten\/schmetterlinge-2\/weisslinge-2\/\">Wei\u00dflinge<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-20165\" src=\"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Senfweissling_AW_88030.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Senfweissling_AW_88030.jpg 567w, https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Senfweissling_AW_88030-267x400.jpg 267w\" sizes=\"auto, (max-width: 267px) 100vw, 267px\" \/>Der <b>Senfwei\u00dfling<\/b>, auch <b>Tintenfleck-Wei\u00dfling<\/b> oder <b>Leguminosen-Wei\u00dfling<\/b>, ist ein Artkomplex dreier nah verwandter Tagfalter-Arten aus der Familie der Wei\u00dflinge (Pieridae). Bis 1989 wurden alle Populationen der Art <i>Leptidea sinapis<\/i> (Linnaeus, 1758) zugeordnet. Dann wurde erkannt, dass es sich um einen Komplex zweier <a title=\"Kryptospezies\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kryptospezies\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">kryptischer Arten<\/a> handelt, die verl\u00e4sslich nur anhand der Begattungsorgane unterscheidbar sind. Die neu erkannte Art wurde <i>Leptidea reali<\/i> Reissinger, 1989 genannt (Synonym: <i>Leptidea lorkovicii<\/i> R\u00e9al, 1988). 2011 stellte sich heraus, dass auch das, was vorher <i>L. reali<\/i> genannt wurde, in Wirklichkeit einen Komplex aus zwei Arten darstellt, die morphologisch \u00fcberhaupt nicht unterscheidbar sind, sondern nur anhand ihrer DNA-Sequenz. Die dritte Art wurde als <i>Leptidea juvernica<\/i> Williams, 1946 abgetrennt. W\u00e4hrend <i>L. sinapis<\/i> und <i>L. juvernica<\/i> weit verbreitet sind und auch in Mitteleuropa vorkommen, ist <i>L. reali<\/i> auf ein kleines Areal in S\u00fcdwesteuropa beschr\u00e4nkt.<br \/>\nDer Senfwei\u00dfling als Sammelart ist ein Bewohner sonniger Saumstandorte am Rand von Wiesen, Mager- und Trockenrasen, Wegen und Geb\u00fcschen. Man findet ihn auch an Waldr\u00e4ndern, in lichten W\u00e4ldern und in naturnahen G\u00e4rten. Er meidet k\u00fchle und feuchte Gebiete mit einem Jahresmittel unter 6 \u00b0C und einer mittleren Niederschlagssumme \u00fcber 1400 Millimetern. Bez\u00fcglich der Habitateinnischung der sympatrischen Arten <i>L. sinapis<\/i> und <i>L. juvernica<\/i> existieren widerspr\u00fcchliche Aussagen. In Teilen des Verbreitungsgebiets ist eine der Arten weit verbreitet und h\u00e4ufig und die andere ein seltener Habitatspezialist. Dies kehrt sich jedoch in anderen Regionen um. Angaben zum Vorzugshabitat und zur bevorzugten Raupennahrungspflanze sollten deshalb nicht unkritisch auf andere Regionen \u00fcbertragen werden. So wird regional f\u00fcr jeweils eine der Arten ein bevorzugtes Vorkommen jeweils eher in Wiesen bzw. in lichten W\u00e4ldern angegeben. Diese Unterschiede waren in anderen Regionen nicht zu best\u00e4tigen oder sogar genau umgekehrt. F\u00fcr Deutschland liegt kein Hinweis auf eine Habitatseparation vor: Beide Arten sind nicht selten nebeneinander im selben Habitat verbreitet. Ein Mechanismus, der zur Habitattrennung beitr\u00e4gt, k\u00f6nnte der spezifische Paarungsmodus der Arten sein. Die Trennung der Arten f\u00e4llt n\u00e4mlich nicht nur den menschlichen Untersuchern schwer, sondern auch den M\u00e4nnchen der Schmetterlingsarten selbst. Es konnte gezeigt werden, das M\u00e4nnchen Balzverhalten gegen\u00fcber Weibchen beider Arten zeigen (bei direkter Wahl werden Weibchen der eigenen Art eventuell etwas bevorzugt). Als Paarungspartner akzeptieren die Weibchen aber nur Partner der jeweils eigenen Art. Durch die Bel\u00e4stigung durch Paarungsversuche von M\u00e4nnchen der fremden Art sind Weibchen der im Lebensraum jeweils selteneren Art benachteiligt.<\/p>\n<p>Zur Galerie <a href=\"https:\/\/woerrlein-naturfoto.de\/wordpress\/hauptseite-insekten\/insekten\/schmetterlinge-2\/weisslinge-2\/\">Wei\u00dflinge<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle des Textauszuges und weitere Infos bei <\/em>Wikipedia<em> (<\/em><a href=\"http:\/\/www.gnu.org\/licenses\/fdl-1.3.txt\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">GNU-Lizenz<\/a><em>)\u2013 mein Dank gilt den <\/em><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/w\/index.php?title=Senfwei%C3%9Fling&amp;action=history\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Autoren<\/a><em>.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Insekten -&gt; Schmetterlinge Insekten von A-Z zur Galerie Wei\u00dflinge Der Senfwei\u00dfling, auch Tintenfleck-Wei\u00dfling oder Leguminosen-Wei\u00dfling, ist ein Artkomplex dreier nah verwandter Tagfalter-Arten aus der Familie der Wei\u00dflinge (Pieridae). 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